Sonntag, 23. März 2008
Freitag, 21. März 2008
What tarot card are you?
The Moon is the light of the realm of the unknown - the world of shadow and night. Although this place is awesome, it does not have to be frightening. In the right circumstances, the Moon inspires and enchants. It holds out the promise that all you imagine can be yours. The Moon guides you to the unknown so you can allow the unusual into your life. For a full description of your card and other goodies, please visit LearnTarot.com |
What tarot card are you? Enter your birthdate. |
Mittwoch, 12. März 2008
Life
Dienstag, 11. März 2008
Another wasted day

Thanx Syx! You'll get some stuff back (quid pro quo).
Der Kugelmensch ( die Rede von Aristophanes )
Unsere ehemalige Naturbeschaffenheit nämlich war nicht dieselbe wie jetzt, sondern von ganz anderer Art. Denn zunächst gab es damals drei Geschlechter unter den Menschen, während jetzt nur zwei, das männliche und das weibliche; damals kam nämlich als ein drittes noch ein aus diesen beiden zusammengesetztes hinzu, von welchem jetzt nur noch der Name übrig ist, während es selber verschwunden ist. Denn Mannweib war damals nicht bloss ein Name, aus beidem, Mann und Weib, zusammengesetzt, sondern auch ein wirkliches ebenso gestaltetes Geschlecht; jetzt aber ist es nur noch ein Schimpfname geblieben.
Ferner war damals die ganze Gestalt jedes Menschen rund, indem Rücken und Seiten im Kreise herumliefen, und ein jeder hatte vier Hände und ebenso viele Füsse und zwei einander durchaus ähnliche Gesichter auf einem rings herumgehenden Nacken, zu den beiden nach der entgegengesetzten Seite von einander stehenden Gesichtern aber einen gemeinschaftlichen Kopf, ferner vier Ohren und zwei Schamteile, und so alles übrige, wie man es sich hiernach wohl vorstellen kann. Man ging aber nicht nur aufrecht wie jetzt, nach welcher Seite man wollte; sondern, wenn man recht schnell fortzukommen beabsichtigte, dann bewegte man sich, wie die Radschlagenden die Beine aufwärtsgestreckt sich überschlagen, so, auf seine damaligen acht Glieder gestützt, schnell im Kreise fort.
Es waren aber deshalb der Geschlechter drei und von solcher Beschaffenheit, weil das männliche ursprünglich von der Sonne stammte, das weibliche von der Erde, das aus beiden gemischte vom Monde, da ja auch der Mond an der Beschaffenheit der beiden anderen Weltkörper teil hat; eben deshalb waren sie selber und ihr Gang kreisförmig, um so ihren Erzeugern zu gleichen. Sie waren daher auch von gewaltiger Kraft und Stärke und gingen mit hohen Gedanken um, so dass sie selbst an die Götter sich wagten; denn was Homeros von Ephialtes und Otos erzählt, das gilt von ihnen, dass sie sich einen Zugang zum Himmel bahnen wollten, um die Götter anzugreifen.
Endlich nach langer Überlegung sprach Zeus: „Ich glaube ein Mittel gefunden zu haben, wie die Menschen erhalten bleiben können und doch ihrem Übermut Einhalt geschieht, indem sie schwächer geworden. Ich will nämlich jetzt jeden von ihnen in zwei Hälften zerschneiden, und so werden sie zugleich schwächer und uns nützlicher werden, weil dadurch ihre Zahl vergrössert wird, und sie sollen nunmehr aufrecht auf zwei Beinen gehen. Wenn sie uns aber dann auch noch fernerhin fortzufreveln scheinen und keine Ruhe halten wollen, dann werde ich sie von neuem in zwei Hälften zerschneiden, so dass sie auf einem Beine hüpfen müssen wie die Schlauchtänzer.“
Seit so langer Zeit ist demnach die Liebe zu einander den Menschen eingeboren und sucht die alte Natur zurückzuführen und aus zweien eins zu machen und die menschliche Schwäche zu heilen. Jeder von uns ist demnach nur eine Halbmarke von einem Menschen, weil wir zerschnitten, wie die Schollen, zwei aus einem geworden sind. Daher sucht denn jeder beständig seine andere Hälfte.
und befand das werk als zu + dinge die die welt bewegen + gehörend
Im Herzen ...
und in sie dringt das Leid ein,
damit sie fühlbar zu existieren beginnen.
[ Léon Bloy ]
geraden
( Synthetische Theorie der Geometrie )
und befand das werk als zu + dinge die die welt bewegen + gehörend
Montag, 10. März 2008
Visitor Track
ich habe mir heute mal die standorte der letzten 100 besucher dieser seite angeschaut. dabei ist mir in europa eine etwas seltsame verteilung aufgefallen. neben zwei ausreissern (madrid und london) bilden sich parallele süd-nord 'besucherstreifen' aus. streifen 1 reicht von lausanne nach pinneberg, streifen 2 von innsbruck nach greifswald und ein 3. streifen bahnt sich gerade seinen weg von wien ausgehend nach norden. seltsames besuchsverhalten! sieht so aus, als ob mich die ostschweizer, schwaben, bayern, franken, thüringer, anhaltiner, niedersachsen, kärntner, steiermärker, oberösterreicher und und und ... links liegen lassen!

Samstag, 8. März 2008
Jimmy is still alive!
da lauf ich heute an einem club vorbei und sehe folgende ankündigung:

jimmy ist noch unter uns und spielt live und bei freiem eintritt in drittklassigen clubs in der schweiz! es muss einen gott geben!
und befand das werk als zu + nicht von dieser welt + gehörend
Inschrift [ Erich Fried ]
in was
schneide ich
Deinen Namen?
In den Himmel?
Der ist zu hoch
In die Wolken?
Die sind zu flüchtig
In den Baum
der gefällt und verbrannt wird?
Ins Wasser
das alles fortschwemmt?
In die Erde
die man zertritt
und in der nur
die Toten liegen?
Sag
in was
schneide ich
Deinen Namen?
In mich
und in mich
und immer tiefer
in mich
Sonntag, 2. März 2008
My Block
Heute bin ich auf der Jagd nach Graffiti mit der Digicam in der Hand durch mein Viertel spaziert. Ein nicht einfaches Unterfangen in der so auf Sauberkeit und Ordnung bedachten Schweiz! Nun, das ist die Ausbeute:

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